Eigentlich ist die Idee hinter #Winboat hervorragend, doch die Umsetzung scheint aktuell noch etwas instabil zu sein. Seit der Installation Anfang des Jahres lief das System zwar, doch heute hat die Software komplett den Dienst verweigert.

Das Image meldete plötzlich unzureichenden Arbeitsspeicher (RAM). Ich habe noch versucht, das Problem manuell zu beheben, was das System jedoch leider endgültig unbrauchbar gemacht hat. Anstatt weitere Zeit in die Fehlersuche zu investieren, bin ich direkt auf das Dockurr Windows-Image umgestiegen – dieses bildet ohnehin die technische Basis von Winboat.

Fehlermeldung

1. Vorbereitung

Da ich Podman verwende, habe ich zunächst die erforderlichen Verzeichnisse auf meinem Host-System erstellt. So bleibt die Datenintegrität gewahrt, falls der Container neu erstellt werden muss:

mkdir -p $HOME/Windows/System
mkdir -p $HOME/Windows/Shared

2. Der Startbefehl

Wichtiger Hinweis: Ersetze in den Variablen -e USERNAME und -e PASSWORD die Platzhalter durch deine persönlichen Zugangsdaten.

podman run -d \
  --name windows \
  -p 8006:8006 \
  --device=/dev/kvm \
  --cap-add NET_ADMIN \
  -e RAM_SIZE="8G" \
  -e USERNAME="Carsten" \
  -e PASSWORD="1234" \
  -e LANGUAGE="German" \
  -v $HOME/Windows/System:/storage:Z \
  -v $HOME/Windows/Shared:/shared:Z \
  --stop-timeout 120 \
  dockurr/windows

Sobald der Container aktiv ist, kannst du die Windows-Instanz direkt über deinen Browser aufrufen:

http://127.0.0.1:8006

Laufender Container

3. Zusammenfassung

Den oben genannten Befehl musste ich lediglich einmal ausführen. Im täglichen Betrieb lässt sich die Windows-Umgebung nun ganz komfortabel über diese Kurzbefehle steuern:

  • Starten: podman start windows
  • Stoppen: podman stop windows (oder direkt innerhalb von Windows herunterfahren)
  • Status prüfen: podman ps -a

Weiterführende Links: